creative crime

17 // männlich
Projekt: Mit Eurer Hilfe einen Krimi schreiben!
Schreibt die Geschichte weiter - Stück für Stück. Oder schreibt einfach nur kleine Handlungen in wenigen Sätzen. Schreibt mir Orte, Zeiten, Namen, Handlungen, Personen, etc
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Seid kreativ!
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#CreativeCrime

- O.S

// Kapitel 3 - Der Abwasch

“Guten Abend meine Damen und Herren. Ich begrüße Sie zur Tagesschau.”, ertönte es aus dem Fernseher. Der Mann hob seinen Arm. 20 Uhr. Es war schon spät geworden, fiel ihm auf. Er stand auf und ging zum Esszimmertisch. Der Mann sah ein, dass er mal wieder seine Wohnung säubern sollte. Das Paketpapier hatte er schon am Nachmittag in den Müll geworfen, doch die Axt lag immer noch auf dem Boden. Er hob sie auf und ging in die Küche, wo er den Wasserhahn aufdrehte. Das Wasser, dass sich im Becken ansammelte verfärbte sich rot.

Ihm gefiel das - seit dem Vormittag - veränderte rote Muster an der Wand im Flur. Dort, wo er vorhin den Paketboten verabschiedete. Der Mann hatte recht, als er sagte, dass der Inhalt des Pakets den Boten echt umhauen würde. Naja, dachte sich der Mann und legte sich auf das Sofa. Seine Augen schlossen sich und er schlief ein.

// Kapitel 2 - Das Paket

Es klingelte.

Er liebte es, wenn er Besuch bekam. Natürlich wusste er, wer die Person auf der anderen Seite der Tür war. Die Tür ging auf und er begrüßte den Paketboten. Es war ein etwas schwereres Paket, das fiel auch dem Boten auf und daher fragte er den Mann, was sich dort drinnen denn befand.

Der Mann lächelte und bat den Boten, mit der Frage, ob er einen Kaffee wolle, herein. Natürlich nahm der Bote diese Einladung an. Es war ja auch gerade erst kurz vor 10 Uhr vormittags.

Der Kaffee hatte einen einzigartigen Geschmack - das erkannte auch der Paketbote und lächelte. “Was ham’ Se denn da jetz’ drin?”, fragte er. “Einen Gegenstand, mit dem ich Sie jetzt umbringen werde.” Beide lachten.

Der Mann stand auf, ging zur Kommode, auf der sich die vertrockneten Blumen befanden, nahm seinen Schlüssel, ging zur Haustür und schloss diese ab.

Er kehrte wieder und nahm das Paket. Gerade wollte er es auspacken, doch dann hielt er inne. Das Paket stellte er zurück auf den Tisch und ging auf die Fenster seines Gartens zu. Schnell zog er die Gardinen zu.

“Wieso mach’n Se das hier denn so dunkel. Is’ doch schönes Wetter draußen.”, sagte der Bote, der leicht verwundert schien.

“Ach wissen Sie, ich habe in der letzten Zeit nicht viel Sonnenlicht zusehen bekommen.”, antwortet der Mann, “Und deshalb bin ich an diese Helligkeit noch nicht wieder gewöhnt.” Er ging auf den Tisch zu, nahm das Paket und fing an es zu öffnen. “Sie sind wirklich ein netter Mensch, ich kenne nicht sehr viele Menschen und daher freue ich mich stets über Besuch. Aber es ist so, dass jeder der meine Wohnung betritt, sie auch wieder verlassen muss. Deshalb würde ich Sie jetzt bitten zu gehen.”

Der Paketbote stand auf, bedankte sich nochmals für den Kaffee und nahm das Geld an, dass der Mann ihm für das Paket schuldete.

“Woll’n Se mir nich’ noch zeigen, was Se da bekommen haben?”, grinste der Bote. “Ja, ich werde es Ihnen beim rausgehen zeigen. Es wird Sie echt umhauen, das sag’ ich Ihnen.”, antwortete er. Der Paketbote ging zur Tür.

 

// Kapitel 1 - Der Anfang

Es war schon spät am Abend, als er zu Hause ankam. Er betrat seine Wohnung und machte das Licht an. Schon lange war er nicht mehr hier gewesen. Der Staub hatte sich schon auf der Kommode und seinem Schreibtisch angesammelt. Aber die Zeit zum Putzen hatte er nicht. 
Er zog den Stuhl an sich heran und setzte sich. Es war stock dunkel, aber er wusste, dass das Licht nicht gehen würde. Kein Wunder, wenn man über Monate keine Stromrechnungen bezahlt, dachte er. An Geld hat es ihm nicht gefehlt, er wollte einfach nicht für Strom Geld ausgeben. Da er schon lange nicht zu Hause gewesen war, machte es sowieso keinen Unterschied. Wenigstens hatte er einen Kamin, der ihm schon in wenigen Minuten genug Wärme und Licht gab. 
Er betrachtete seine Pflanzen. Sie waren alle eingegangen. Kein Wunder, wenn man sie über Monate nicht mit Wasser versorgte. Wenigstens hatten sie ihm noch nicht das Wasser abgedreht. 
Ihm fiel auf, dass eine Renovierung eigentlich nötig wäre, obwohl das getrocknete Blut an der Wand und am Boden ein hervorragendes Muster ergab. 
Beim längeren Betrachten überkam ihn wieder diese Wut. Diese Wut, die er schon damals hatte und weswegen er so lange fort war. Damals hatte er sie einfach rausgelassen. Aber seit dem hatte er keine Möglichkeit gehabt. Das sollte sich nun ändern, dachte er.
Abwarten.

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